FC Carl Zeiss Jena bindet Torwart-Talent: Till Härting unterschreibt bis 2029

  • Wer: Till Härting (19), Torhüter
  • Verein: FC Carl Zeiss Jena
  • Was: Vorzeitige Vertragsverlängerung
  • Laufzeit: Bis Sommer 2029
  • Debüt: Regionalliga-Einsatz gegen Hertha BSC II

Jena. Es ist ein deutliches Signal an die Konkurrenz und ein großer Vertrauensbeweis in die eigene Jugendarbeit: Der FC Carl Zeiss Jena hat die Weichen für die Zukunft auf der Torhüterposition gestellt. Wie der Verein bestätigte, wurde der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 19-jährigen Keeper Till Härting vorzeitig und langfristig verlängert.

Langfristige Planung im Paradies

Im schnelllebigen Fußballgeschäft sind langfristige Verträge, insbesondere für junge Talente, keine Selbstverständlichkeit. Umso bemerkenswerter ist die Laufzeit, auf die sich der Verein und das Nachwuchstalent geeinigt haben. Till Härting unterschreibt für drei weitere Jahre und bindet sich somit bis zum Sommer 2029 an den Traditionsverein aus den Kernbergen.

Für die Verantwortlichen des FCC ist dies ein strategischer Schritt. Härting, der erst 2022 in das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des FC Carl Zeiss Jena wechselte, hat in kurzer Zeit eine beachtliche Entwicklung vollzogen. Ursprünglich als Perspektivspieler geholt, etablierte er sich schnell und rückte in der vergangenen Saison als Nummer 3 fest in den Regionalligakader auf. Mit der frühzeitigen Klärung der Vertragssituation schafft der Klub nun Planungssicherheit auf einer der sensibelsten Positionen im modernen Fußball.

Das Profil: Modernes Torwartspiel

Was macht den Youngster so wertvoll für die Jenaer? Paul Küas, Co- und Torwarttrainer des Regionalligisten, zeigt sich über die Unterschrift besonders erfreut und hebt die spezifischen Qualitäten Härtings hervor. „Drei Jahre sind ein starkes Zeichen des Vertrauens, das wir in ihn setzen“, so Küas.

Härting gilt als moderner Torhüter. Neben der klassischen Kernkompetenz – dem Verhindern von Toren durch ein starkes Eins-gegen-Eins-Verhalten – besticht er durch seine spielerischen Fähigkeiten. Seine Beidfüßigkeit erlaubt es ihm, aktiv am Spielaufbau teilzunehmen und als Anspielstation für die Verteidiger zu fungieren, was im taktischen Konzept vieler Trainer heutzutage unverzichtbar ist. Zudem wird ihm eine hervorragende Mentalität attestiert, eine Grundvoraussetzung, um sich im Profifußball durchzusetzen.

Der Weg zur Nummer 1?

Seine Feuertaufe hat der 19-Jährige bereits bestanden. Nachdem er im Sommer im Thüringenpokal seinen ersten Einsatz für die erste Mannschaft feierte, wurde er im Dezember ins kalte Wasser der Regionalliga Nordost geworfen. Beim 3:2-Auswärtserfolg gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC stand er erstmals in der Liga zwischen den Pfosten und trug seinen Teil zum Sieg bei.

Aktuell ist die Hierarchie im Tor des FC Carl Zeiss Jena noch klar geregelt. An Marius Liesegang, der unumstrittenen Nummer 1, führt derzeit kein Weg vorbei. Doch die langfristige Bindung Härtings zeigt, dass der Verein ihm zutraut, in diese Rolle hineinzuwachsen und den Konkurrenzkampf im „Kasten“ hochzuhalten.

„Das gilt es, gemeinsam in unserer Torhütergruppe weiter zu fördern und zu entwickeln“, erklärt Trainer Küas die Marschroute für die kommenden Jahre. Für die Fans des FCC ist die Nachricht ein positives Zeichen: Der Verein setzt weiterhin konsequent auf die Durchlässigkeit vom eigenen Nachwuchs zu den Profis – eine Philosophie, die in Jena Tradition hat.

Wir wünschen Till Härting für die kommenden Jahre im Ernst-Abbe-Sportfeld viel Erfolg und eine verletzungsfreie Zeit.


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