Kurz & Knapp: Die Fakten
- Spieler: Till Härting (19 Jahre)
- Position: Torwart
- Verein: FC Carl Zeiss Jena
- Vertragslaufzeit: Verlängert um drei Jahre (bis Sommer 2029)
- Status: Aktuell Nummer 3 im Regionalliga-Kader
Jena. Es ist ein klares Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs und eine strategische Entscheidung für die kommenden Jahre: Der FC Carl Zeiss Jena hat den Vertrag mit seinem vielversprechenden Torwart-Talent Till Härting vorzeitig und langfristig verlängert.
Vertrauensbeweis über drei Jahre
Wie der Verein bekanntgab, wurde das Arbeitspapier des 19-jährigen Schlussmanns, das ursprünglich im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, um gleich drei weitere Jahre bis 2029 ausgedehnt. Für einen Spieler in diesem Alter ist eine solche Laufzeit im profinahen Fußball ein bemerkenswerter Vertrauensbeweis der Verantwortlichen.
Härting, der seit 2022 das Trikot des FCC trägt und über das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) den Sprung zu den Profis schaffte, gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente im Verein. In der aktuellen Saison rückte er fest als dritter Torhüter in den Regionalliga-Kader auf. Seine Bewährungsproben hat er bereits bestanden: Neben seinem Debüt im Thüringenpokal kam er im Dezember beim 3:2-Auswärtssieg gegen Hertha BSC II auch zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga Nordost.
Lob vom Torwarttrainer: „Starkes Eins-gegen-Eins“
Die Entscheidung, den jungen Keeper langfristig an den Kernbergen zu halten, begründet sich vor allem in seiner sportlichen Entwicklung. Paul Küas, Co- und Torwarttrainer des FC Carl Zeiss Jena, zeigt sich über die Unterschrift hocherfreut und hebt die spezifischen Qualitäten des Youngsters hervor.
„Drei Jahre sind ein starkes Zeichen des Vertrauens, das wir in ihn setzen“, wird Küas zitiert. Zu Härtings Stärken zählen laut dem Trainerteam insbesondere seine Beidfüßigkeit, eine vorbildliche Mentalität sowie ein starkes Verhalten in Eins-gegen-Eins-Situationen. Diese Attribute sollen nun in der täglichen Arbeit mit der Torhütergruppe weiter geschliffen werden.
Perspektive im „Paradies“
Aktuell ist an der klaren Nummer 1, Marius Liesegang, zwar kein Vorbeikommen, doch die langfristige Bindung Härtings zeigt, dass der Verein einen klaren Plan verfolgt. Im Fußballgeschäft, in dem Talente oft früh von finanziell potenteren Clubs abgeworben werden, ist die Sicherung lokaler Leistungsträger ein essenzieller Baustein für die Identität und den sportlichen Erfolg des FC Carl Zeiss Jena.
Für die Fans ist die Nachricht ein positives Signal: Der Verein setzt nicht nur auf externe Neuzugänge, sondern fördert aktiv die Durchlässigkeit vom eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft. Till Härting hat nun bis 2029 Zeit, den Kampf um den Platz im Jenaer Kasten anzunehmen.
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