- Spieler: Till Härting (19 Jahre)
- Position: Torwart
- Vertragsdauer: Verlängerung um 3 Jahre (bis 2029)
- Verein: FC Carl Zeiss Jena
- Status: Eigengewächs aus dem NLZ
Jena (06.02.2026) – Ein starkes Signal für die Nachwuchsarbeit und die langfristige Kaderplanung: Der FC Carl Zeiss Jena hat eines seiner vielversprechendsten Talente langfristig an den Verein gebunden. Wie der Regionalligist bekannt gab, wird Torhüter Till Härting auch in den kommenden Jahren das Trikot der Thüringer tragen.
Langfristige Planung im Ernst-Abbe-Sportfeld
In der schnelllebigen Welt des Fußballs, besonders in der Regionalliga Nordost, sind langfristige Verträge eher die Ausnahme als die Regel. Umso bemerkenswerter ist der Schritt, den der FC Carl Zeiss Jena nun vollzogen hat. Der ursprünglich im kommenden Sommer auslaufende Vertrag mit dem 19-jährigen Till Härting wurde vorzeitig und langfristig verlängert. Der junge Keeper unterschrieb ein Arbeitspapier, das ihn für weitere drei Jahre – bis zum Sommer 2029 – an den Club bindet.
Diese Entscheidung unterstreicht die Philosophie des Vereins, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und jungen Spielern eine echte Perspektive im Profibereich zu bieten. Härting gilt als eines der Aushängeschilder dieser Strategie, die oft als der „Jenaer Weg“ bezeichnet wird.
Vom Nachwuchsleistungszentrum in den Profikader
Der Werdegang von Till Härting liest sich exemplarisch für eine gelungene Jugendarbeit. Im Jahr 2022 wechselte er in das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des FC Carl Zeiss Jena. Dort konnte er die Verantwortlichen schnell von seinen Qualitäten überzeugen. Bereits in der vergangenen Saison rückte er als Nummer 3 fest in den Kader der ersten Mannschaft auf.
Seine Entwicklung blieb dabei nicht theoretisch: Im Sommer feierte Härting seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Thüringenpokal. Ein weiterer Meilenstein folgte im Dezember der laufenden Saison, als er beim 3:2-Auswärtserfolg gegen Hertha BSC II sein Debüt in der Regionalliga gab. Solche Einsätze sind für junge Torhüter von immenser Bedeutung, da Spielpraxis auf diesem Niveau durch reines Training kaum zu ersetzen ist.
Stimmen zur Verlängerung: Vertrauen in die Entwicklung
Die Verantwortlichen zeigen sich hochzufrieden mit der Personalentscheidung. Paul Küas, Co- und Torwarttrainer des FC Carl Zeiss Jena, betonte die Bedeutung des neuen Kontrakts: „Drei Jahre sind ein starkes Zeichen des Vertrauens, das wir in ihn setzen.“
Küas hob zudem die spezifischen Stärken des 1,90-Meter-Mannes hervor, die ihn für den modernen Fußball qualifizieren. Neben einer sehr guten Mentalität und einem starken Eins-gegen-Eins-Verhalten wird vor allem Härtings Beidfüßigkeit gelobt – eine Eigenschaft, die für das moderne Torwartspiel als „erster Aufbauspieler“ immer wichtiger wird. „Das gilt es, gemeinsam in unserer Torhütergruppe weiter zu fördern und zu entwickeln“, so Küas weiter.
Ausblick: Konkurrenzkampf und Perspektive
Aktuell ist die Hierarchie im Tor des FCC klar geregelt, mit Marius Liesegang als etablierter Nummer 1. Doch die langfristige Bindung von Härting zeigt, dass man ihm zutraut, in Zukunft eine noch gewichtigere Rolle einzunehmen. Für den Verein bedeutet die frühzeitige Klärung der Personalie Planungssicherheit auf einer Schlüsselposition. Für die Fans ist es die Bestätigung, dass Talente aus der eigenen Jugend im Paradies eine echte Heimat und Zukunft haben.
Mit der Tinte unter dem neuen Vertrag kann sich Till Härting nun voll auf seine sportliche Weiterentwicklung konzentrieren – und darauf, den Konkurrenzkampf im Jenaer Tor weiter anzuheizen.
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