- Spielabsage: Das Heimspiel gegen den FSV Zwickau findet aufgrund der Witterungsbedingungen nicht statt.
- Grund: Starke Schneedecke und tiefgefrorener Boden im Stadion.
- Trainer-Strategie: Volkan Uluc nutzt die Zeit für taktischen Feinschliff im Angriff.
- Personal: Neuzugang Niklas Wähling hat sich schnell integriert und überzeugt im Training.
Jena, 05.02.2026. König Winter hat den Spielplan der Regionalliga Nordost weiter fest im Griff. Während sich die Fans auf den Wiederbeginn gefreut hatten, müssen sich die Anhänger des FC Carl Zeiss Jena erneut in Geduld üben. Die für das kommende Wochenende geplante Partie gegen den FSV Zwickau fällt aus.
Kein Rollen des Balls im Paradies
Die Entscheidung war letztlich unvermeidbar: Eine dicke Schneedecke liegt über dem Rasen im Ernst-Abbe-Sportfeld, doch das eigentliche Problem lauert darunter. Der Boden ist tiefgefroren, was ein reguläres Fußballspiel nicht nur unmöglich macht, sondern auch die Verletzungsgefahr für die Spieler massiv erhöhen würde. Für den FC Carl Zeiss Jena bedeutet dies, dass die Serie der endlosen Trainingseinheiten auf Kunstrasen weitergeht. Eine Situation, die für keinen Fußballer ideal ist, aber mittlerweile zum tristen Winteralltag in der Liga gehört.
Uluc macht aus der Not eine Tugend
Trotz der erneuten Zwangspause im Ligabetrieb zeigt sich FCC-Trainer Volkan Uluc (56) nicht verdrossen. Ganz im Gegenteil: Der erfahrene Übungsleiter zieht ein positives Zwischenfazit der bisherigen Vorbereitung, auch wenn diese fast ausschließlich auf künstlichem Grün stattfinden muss. „Dass wir die Testspiele gut im Griff hatten, hat mir gefallen. Eine Kunstrasen-Mannschaft werden wir aber nicht mehr“, ordnete Uluc die Situation realistisch ein.
Da der Gegner aus Zwickau nun erst zu einem späteren Zeitpunkt anreisen wird und auch kurzfristige Testspiel-Optionen gegen Babelsberg oder Hertha BSC II (beide Teams sind in der Liga keine Gegner mehr für Jena) bislang keine Zusage erhielten, verlagert sich der Fokus komplett auf den Trainingsplatz. Uluc feilt am „letzten Schliff“. Das bedeutet im Klartext: Taktiktraining statt Wettkampf.
Fokus auf das letzte Drittel
Die Mannschaft beherrscht laut Trainerteam den Spielaufbau sowie das Mittelfeld- und Übergangsspiel bereits gut. Die Baustellen, die in den kommenden Tagen bearbeitet werden sollen, liegen in der Offensive. „Unsere Themen werden das letzte Drittel sein: mehr hinter die Kette und in die Box zu kommen sowie natürlich Ballverluste, Gegenpressing und Umschaltspiel besser in den Griff zu bekommen“, erklärt Uluc. Das vorangegangene Trainingslager habe hierfür bereits eine solide Basis gelegt, auf der nun aufgebaut wird. Es sind, wie der Trainer betont, „nur noch kleine Rädchen, die ineinandergreifen müssen“.
Neuzugang Wähling überzeugt sofort
Ein Lichtblick in der trüben Wetterlage ist die Personalie Niklas Wähling. Der Neuzugang, der kurzfristig als Ersatz für Seidemann verpflichtet wurde, scheint genau das Puzzlestück zu sein, das dem FCC noch gefehlt hat. Uluc übt zwar Druck auf seine Stürmer aus, findet für Wähling aber lobende Worte. Die Integration des neuen Mannes verlief blitzschnell.
„Er hat einen wirklich guten Abschluss, und sein Profil, das er mitbringt, hatten wir so noch nicht. Der Junge wird für uns sehr wichtig sein“, so die Einschätzung des Trainers. Wähling bringt eine neue Dynamik in den Angriff, die gerade bei den anstehenden Aufgaben – und den hoffentlich bald stattfindenden Nachholspielen – entscheidend sein könnte.
Blick auf das Thüringenderby
Während in Jena der Schnee das Spielgeschehen lähmt, wirft ein anderes Großereignis bereits seine Schatten voraus: Das Derby im Thüringenpokal gegen Rot-Weiß Erfurt. Doch auch hier herrscht noch keine absolute Klarheit. Jobbörse, Polizei-Einsatzplanung und TV-Rechte sorgen im Vorfeld des Klassikers für viele Fragezeichen. Für den FC Carl Zeiss Jena gilt es nun, die Spannung hochzuhalten, auch wenn der Platz im Stadion vorerst weiß statt grün bleibt.
Wir halten Sie auf dem Laufenden, sobald ein Nachholtermin für das Zwickau-Spiel feststeht.
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