Auswärtssieg in der Hauptstadt: FC Carl Zeiss Jena gewinnt 2:1 bei Union Berlin

  • Wettbewerb: Google Pixel Frauen-Bundesliga, 17. Spieltag
  • Paarung: 1. FC Union Berlin – FC Carl Zeiss Jena
  • Ergebnis: 1:2 (0:1)
  • Tore für Jena: Melina Reuter, O. Johansson Alcaide
  • Ort: Berlin

Jena (09.02.2026) – Die Frauen des FC Carl Zeiss Jena kehren mit drei wichtigen Punkten aus der Hauptstadt zurück. Am 17. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga gelang der Mannschaft ein knapper, aber nicht unverdienter 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin. In einer Partie, die von taktischen Wechseln und intensiven Zweikämpfen geprägt war, behielten die Gäste aus Thüringen am Ende die Oberhand.

Frühe Führung und der Berliner Dämpfer

Das Spiel begann für die Jenaerinnen nach Plan. Die Mannschaft zeigte sich von Beginn an konzentriert und versuchte, das Spielgeschehen an sich zu reißen. Dieser Einsatz wurde belohnt: Melina Reuter brachte den FC Carl Zeiss Jena mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war eine starke Vorarbeit von Suya Haering, die Reuter mustergültig bediente. Der Linksschuss ließ der Berliner Torhüterin keine Chance und sorgte für Jubel auf der Gästebank.

Doch Union Berlin steckte nicht auf. Die Gastgeberinnen kämpften sich zurück in die Partie und erhöhten den Druck. Jena musste in der Defensive Schwerstarbeit verrichten, was sich auch in der Kartenstatistik widerspiegelte. Der Ausgleich war schließlich die Folge dieser Berliner Druckphase: Lisa Heiseler traf per Linksschuss zum 1:1. Das Spiel war wieder völlig offen, und beide Teams suchten nun nach der Entscheidung.

Joker sticht: Johansson Alcaide sorgt für die Entscheidung

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem echten Abnutzungskampf. Das Trainerteam aus Jena reagierte auf den zunehmenden Druck und die kräftezehrende Partie mit mehreren Wechseln. Rieke Tietz kam für die Torschützin Melina Reuter, und auch Nike Herrmann (gelistet als Andersson im Spielbericht) ersetzte Emily Reske, um frischen Wind in die Defensive zu bringen. Die Intensität des Spiels zeigte sich an der Farbe der Karten: Tietz, Andersson, Isabella Jaron und Josephine Bonsu sahen allesamt Gelb für Jena – ein Beleg dafür, wie sehr die Mannschaft um jeden Meter Boden kämpfte.

Die spielentscheidende Szene gehörte jedoch einer Einwechselspielerin. Nachdem Lisa Gora für Noemi Gentile ins Spiel gekommen war, bereitete sie den entscheidenden Moment vor. O. Johansson Alcaide, die zuvor für Isabella Jaron eingewechselt worden war, avancierte zur Matchwinnerin. Ihr Linksschuss fand den Weg ins Netz zum 2:1 für Jena. Es war der sogenannte „Lucky Punch“ in einer Phase, in der das Spiel auf Messers Schneide stand.

Fazit und Ausblick

Mit diesem Auswärtssieg festigt der FC Carl Zeiss Jena seine Position in der Liga und tankt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Der Erfolg gegen Union Berlin war ein Sieg der Moral und der effektiven Kaderbreite, da die eingewechselten Spielerinnen maßgeblich am späten Siegtreffer beteiligt waren. Während Union Berlin trotz des Tores von Heiseler mit leeren Händen dasteht, können die Jenaerinnen stolz auf eine geschlossene Mannschaftsleistung blicken.

Für die Fans, die die Reise nach Berlin angetreten haben oder das Spiel am Bildschirm verfolgten, war es ein spannender Nachmittag mit dem besseren Ende für Blau-Gelb-Weiß. Nun gilt es, diesen Schwung in die nächsten Partien der Bundesliga mitzunehmen.


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