- Startdatum: Montag, 23. Februar 2026 (Schulstart nach Winterferien)
- Betroffene Linien: Straßenbahn 3 sowie Bus-Linien 10, 11, 12 und 16
- Fokus: Anpassungen im Frühverkehr zur Sicherung von Anschlüssen
- Info: Abrufbar in der MeinJena-App und online
Jena (18.02.2026) – Wenn am kommenden Montag, dem 23. Februar 2026, die Schule wieder beginnt und der Berufsverkehr nach den Winterferien wieder anzieht, müssen sich Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Jena auf einige Neuerungen einstellen. Der Jenaer Nahverkehr hat angekündigt, den Fahrplan auf ausgewählten Linien anzupassen. Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten Frühverkehr in den Morgenstunden, um den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln reibungsloser zu gestalten.
Bessere Verknüpfung am Bahnhof Göschwitz
Eine der zentralen Änderungen betrifft die wichtige Pendler-Achse im Süden der Stadt. Auf der Straßenbahn-Linie 3 wird die frühe Verbindung um 5 Uhr ab Winzerla optimiert. Diese Bahn wird künftig am Bahnhof Göschwitz zwischen 5:08 Uhr und 5:13 Uhr eine kurze Wartezeit einlegen.
Der Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Verbesserung der Anschlusskette: Durch die Anpassung soll sichergestellt werden, dass Fahrgäste, die mit dem Zug aus Richtung Erfurt oder Gera am Bahnhof Göschwitz ankommen, ihre Weiterfahrt in Richtung Lobeda-Ost verlässlich erreichen. Gerade für Pendler, die auf die Kombination aus Regionalbahn und Straßenbahn angewiesen sind, ist diese Synchronisation im morgendlichen Berufsverkehr essenziell.
Anpassungen im Busnetz: Linien 10, 11, 12 und 16
Auch im Busverkehr gibt es diverse Justierungen, die Fahrgäste beachten sollten:
- Linie 10: Hier wird der nächtliche 30-Minuten-Takt bis 5 Uhr morgens verlängert. Eine Taktverdichtung auf den 10-Minuten-Rhythmus in beide Fahrtrichtungen erfolgt künftig erst ab 6 Uhr.
- Linien 11 und 12: Auf diesen Linien wurden die Abfahrtszeiten im Frühverkehr ebenfalls leicht modifiziert. Pendler, die diese Routen nutzen, werden gebeten, ihre gewohnten Zeiten zu überprüfen.
- Linie 16: Bewohner und Pendler aus Vierzehnheiligen müssen künftig fünf Minuten früher an der Haltestelle stehen. Die erste Fahrt des Tages startet hier früher, um Anschlüsse im Stadtzentrum von Jena besser zu gewährleisten.
Warum werden Fahrpläne angepasst?
Fahrplananpassungen nach Ferienzeiten sind keine Seltenheit. Verkehrsbetriebe wie der Jenaer Nahverkehr nutzen die Daten aus dem laufenden Betrieb sowie Rückmeldungen von Fahrgästen, um Schwachstellen im Netz zu identifizieren. Oft geht es dabei um wenige Minuten, die jedoch entscheidend sein können, ob ein Anschlussbus oder eine Straßenbahn erreicht wird oder nicht.
Gerade Knotenpunkte wie Göschwitz oder das Stadtzentrum sind komplexe Systeme, in denen Verspätungen von wenigen Minuten einen Dominoeffekt auslösen können. Die jetzigen Maßnahmen zielen darauf ab, Pufferzeiten einzubauen oder Abfahrten so zu takten, dass der Umstieg stressfreier gelingt.
Informationsmöglichkeiten für Fahrgäste
Da es sich um Änderungen im Minutenbereich handelt, die jedoch über Pünktlichkeit am Arbeitsplatz oder in der Schule entscheiden können, rät der Jenaer Nahverkehr allen Fahrgästen zur Prüfung ihrer Verbindungen. Die neuen Abfahrtszeiten sind bereits in den elektronischen Auskunftssystemen eingepflegt.
Die aktuellen Daten sind über die App „MeinJena“, die Website der Stadtwerke sowie an den digitalen Anzeigen der Haltestellen abrufbar. Wer sich am Montagmorgen nicht auf seine Gewohnheit verlassen möchte, sollte am Wochenende einen kurzen Blick in die Fahrplanauskunft werfen.
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