Kurz & Kompakt: Die Fakten
- Startdatum: Montag, 23. Februar 2026
- Dauer (Phase 1): Bis 15. März 2026
- Ort: Alle Linien (Bus & Straßenbahn) in Jena
- Erkennungszeichen: Ausweis „Schwerbehindertenzählung 2026“
- Dauer des Gesprächs: Weniger als eine Minute
Jena (17.02.2026) – Wer in der kommenden Woche in Jena mit Bus oder Straßenbahn unterwegs ist, könnte öfter als gewohnt angesprochen werden – allerdings nicht zur Fahrscheinkontrolle im klassischen Sinne. Der Jenaer Nahverkehr startet am Montag, den 23. Februar 2026, eine neue Welle der Fahrgastbefragung. Ziel ist es, ein genaues Bild über die genutzten Ticketarten im Stadtgebiet zu erhalten.
Warum wird gezählt?
Die Datenerhebung ist Teil eines größeren Prozesses, der sich über das gesamte Jahr 2026 erstrecken wird. Die Phase, die am kommenden Montag beginnt, läuft bis zum 15. März und stellt den ersten von insgesamt vier Erhebungszeiträumen in diesem Jahr dar. Solche Zählungen sind für Verkehrsbetriebe essenziell. Sie dienen nicht nur der statistischen Erfassung der Fahrgastzahlen, sondern sind oft die Grundlage für die Einnahmeaufteilung in Verkehrsverbünden oder für Ausgleichszahlungen – etwa für die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen.
Ablauf und Datenschutz
Die Befragung findet stichprobenartig auf allen Linien des Jenaer Nahverkehrs statt. Fahrgäste müssen sich jedoch keine Sorgen um den Zeitfaktor machen: Die Interviews sind so konzipiert, dass sie den Betriebsablauf nicht stören und für den einzelnen Passagier kaum Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel dauert die Befragung weniger als eine Minute. Dabei geht es rein um die Art des genutzten Fahrscheins (z.B. Einzelfahrt, Monatskarte, Deutschlandticket oder Schwerbehindertenausweis).
Ein wichtiger Aspekt für alle Beteiligten ist der Datenschutz. Die Teilnahme an der Befragung ist für die Fahrgäste freiwillig. Zudem werden keine persönlichen Daten wie Namen oder Adressen erhoben; die Erfassung erfolgt vollständig anonym. Es geht einzig um die statistische Verteilung der Ticketarten im Netz.
Woran erkenne ich die Interviewer?
Damit es nicht zu Verwechslungen mit Fahrausweisprüfern kommt oder Fahrgäste unsicher sind, ob es sich um autorisiertes Personal handelt, tragen alle Interviewer einen gut sichtbaren, personalisierten Ausweis. Auf diesem ist der Schriftzug „Schwerbehindertenzählung 2026“ vermerkt. Dies deutet auf den gesetzlichen Hintergrund der Erhebung hin, da Verkehrsunternehmen für die Beförderung schwerbehinderter Menschen nach dem Sozialgesetzbuch Ausgleichsleistungen erhalten, deren Höhe durch solche Quoten ermittelt wird.
Der Jenaer Nahverkehr bittet alle Fahrgäste um freundliche Unterstützung des Erhebungspersonals, um auch in Zukunft ein bedarfsgerechtes Angebot im ÖPNV sicherstellen zu können.
Quellen:
Original, Feed
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.