- Sofortiger Wechsel: Point Guard Eric Washington verlässt Jena mitten in der Saison.
- Ziel Sachsen: Der US-Amerikaner schließt sich den Niners Chemnitz an.
- Große Lücke: Science City muss nun kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren.
Jena (24.01.2026) – Es ist eine Nachricht, die viele Basketball-Fans an der Saale am Samstagmorgen kalt erwischt: Science City Jena verliert einen seiner wichtigsten Leistungsträger an die Konkurrenz aus Sachsen. Wie nun offiziell bestätigt wurde, wechselt der US-amerikanische Spielmacher Eric Washington mit sofortiger Wirkung zu den Niners Chemnitz. Damit verliert das Jenaer Team mitten in der laufenden Saison seinen strategischen Kopf auf dem Parkett.
Ein Wechsel mit Signalwirkung
Der Transfer von Eric Washington ist mehr als nur eine Personalentscheidung; er ist ein herber sportlicher Verlust für die Thüringer. Washington, der für seine Übersicht, seine Passqualitäten und seinen Zug zum Korb bekannt ist, war in der aktuellen Spielzeit eine der zentralen Säulen im Spiel der Saalestädter. Dass ein Spieler dieser Qualität ausgerechnet zu einem direkten Rivalen wechselt, sorgt in Fankreisen für Diskussionen.
Für die Niners Chemnitz ist die Verpflichtung hingegen ein echter Coup. Die Sachsen reagieren damit offenbar auf eigene personelle Engpässe oder wollen ihre Rotation für die entscheidende Phase der Saison vertiefen. Washington kennt den deutschen Basketball und benötigt keine lange Eingewöhnungszeit – ein entscheidender Faktor bei Transfers im Januar.
Herausforderung für das Jenaer Management
Für die Verantwortlichen von Science City Jena bedeutet der Abgang vor allem eines: Handlungsdruck. Der Markt für qualitativ hochwertige Point Guards ist im Winter traditionell leergefegt. Es ist oft schwierig, Spieler zu finden, die nicht nur sportlich, sondern auch menschlich in ein bestehendes Gefüge passen und sofort weiterhelfen können.
Das Spielsystem in Jena war stark auf die Qualitäten von Washington zugeschnitten. Nun sind das Trainerteam und die verbleibenden Guards gefordert, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen, bis potenzieller Ersatz gefunden ist. In der Sparkassen-Arena wird man sich darauf einstellen müssen, dass die Automatismen in der Offensive neu justiert werden müssen.
Blick nach vorn: Zusammenhalt ist gefragt
Solche Wechsel sind im Profisport zwar Geschäft, treffen lokale Communities aber oft emotional. Für die Mannschaft von Science City gilt es nun, den Fokus schnell wieder auf das Sportliche zu richten. Die kommenden Spiele werden zeigen, wie resilient das Team ist und ob andere Akteure in die Bresche springen können, um die Lücke zu füllen, die Washington hinterlässt.
Die Fans in Jena werden ihr Team nun umso lautstärker unterstützen müssen, um den Verlust zu kompensieren. Ob und wann ein Nachfolger präsentiert wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch offen. Fest steht nur: Das nächste Ost-Duell gegen Chemnitz dürfte nun eine ganz besondere Brisanz erhalten.
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