Paukenschlag im Paradies: Eric Washington verlässt Science City Jena Richtung Chemnitz

  • Überraschender Abgang: Leistungsträger Eric Washington verlässt Jena mit sofortiger Wirkung.
  • Ziel Sachsen: Der Point Guard wechselt zum direkten Konkurrenten Niners Chemnitz.
  • Druck auf Management: Science City muss nun kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren.

Jena (23.01.2026) – Es ist eine Nachricht, die am heutigen Freitag wie eine Schockwelle durch die Basketball-Community an der Saale geht. Mitten in der heißen Phase der Saison verliert Science City Jena einen seiner wichtigsten Akteure. Wie zuerst von der Sport Bild berichtet und nun bestätigt wurde, kehrt Eric Washington den Thüringern den Rücken. Besonders bitter für die Fanseele: Der Weg des US-Amerikaners führt ausgerechnet zum sächsischen Rivalen, den Niners aus Chemnitz.

Ein Blitz-Wechsel, der Fragen aufwirft

Der Zeitpunkt für diesen Transfer könnte aus Jenaer Sicht kaum ungünstiger sein. Am Freitag, den 23. Januar 2026, bereiteten sich Fans und Verantwortliche eigentlich auf das kommende Sportwochenende vor, doch die Personalie Washington überschattet nun das sportliche Geschehen auf dem Parkett. Ein sogenannter "Blitz-Wechsel" deutet oft darauf hin, dass hinter den Kulissen kurzfristige Dynamiken entstanden sind – sei es durch eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Spielers oder ein finanziell unwiderstehliches Angebot der Sachsen, die möglicherweise auf eigene Verletzungssorgen reagieren mussten.

Eric Washington, der als Point Guard Dreh- und Angelpunkt des Jenaer Offensivspiels war, hinterlässt eine Lücke, die nicht nur statistisch, sondern auch strukturell schwer zu schließen sein wird. Seine Fähigkeit, das Spiel zu lesen (Playmaking) und in entscheidenden Momenten selbst zu punkten, war ein Eckpfeiler der Jenaer Strategie in dieser Saison. Dass er nun das Trikot wechselt und künftig für Chemnitz aufläuft, dürfte die Stimmung in der Sparkassen-Arena bei zukünftigen Duellen deutlich anheizen.

Brisanz im Ost-Derby: Jena und Chemnitz

Transfers zwischen Science City Jena und den Niners Chemnitz entbehren nie einer gewissen Brisanz. Die Rivalität zwischen den beiden Basketball-Standorten im Osten gehört zur DNA beider Vereine. Wenn ein Leistungsträger die Fronten wechselt, schwingt immer auch eine emotionale Komponente mit. Chemnitz, die in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung hingelegt haben, sichern sich mit Washington einen erfahrenen Guard, der die Liga kennt und keine Eingewöhnungszeit benötigt.

Für die Verantwortlichen von Science City Jena beginnt nun ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Transfermarkt gibt Ende Januar oft nicht mehr viele hochkarätige Optionen her. Es gilt, einen Spieler zu finden, der nicht nur sportlich in die Fußstapfen von Washington treten kann, sondern auch charakterlich in das bestehende Mannschaftsgefüge passt. Ein Schnellschuss birgt Risiken, doch tatenlos zu bleiben, ist angesichts der Saisonziele keine Option.

Wie reagiert die Mannschaft?

Für Headcoach und Team bedeutet der Abgang eine sofortige taktische Umstellung. Die Verantwortung im Spielaufbau muss nun kurzfristig auf mehrere Schultern verteilt werden, bis ein möglicher Nachfolger präsentiert wird. Es wird sich am kommenden Spieltag zeigen, ob die Mannschaft den Verlust durch Geschlossenheit kompensieren kann oder ob der Schock des plötzlichen Abschieds noch in den Köpfen steckt.

Wir bleiben für Sie am Ball und informieren Sie, sobald sich Science City Jena offiziell zur Nachfolge-Regelung äußert.


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