- Wer: Auszubildende des SBSZ Jena-Göschwitz
- Was: Dreiwöchiger Erasmus-Auslandsaufenthalt
- Wo: Stadt Boden, Schweden (Lappland)
- Besonderheit: Praxiserfahrung in der skandinavischen Arbeitswelt bei bis zu -22 Grad Celsius
Jena, 25. Februar 2026. Für eine Gruppe von Schülern des Staatlichen Berufsschulzentrums (SBSZ) Jena-Göschwitz hieß es in den vergangenen Wochen: Ab in den hohen Norden. Im Rahmen eines Erasmus-Programms verbrachten die jungen Erwachsenen drei intensive Wochen im schwedischen Boden. Neben wertvollen Einblicken in die skandinavische Arbeitswelt stand auch die persönliche Weiterentwicklung im Fokus – und das unter extremen klimatischen Bedingungen.
Praxiserfahrung in Schwedisch-Lappland
Das Staatliche Berufsschulzentrum Jena-Göschwitz blickt auf eine lange Tradition zurück: Seit nunmehr fast 30 Jahren ermöglicht die Bildungseinrichtung im Süden der Lichtstadt ihren Auszubildenden regelmäßige Austauschprogramme ins europäische Ausland. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Stadt Boden in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län, unweit des Polarkreises.
Drei Wochen lang tauchten die Jenaer Berufsschüler in den schwedischen Berufsalltag ein. Das Ziel des von Erasmus geförderten Projekts ist es, nicht nur fachliche Kompetenzen in einem internationalen Umfeld zu erproben, sondern auch die interkulturelle Kommunikation zu stärken. Trotz der harten Arbeit in den Betrieben kam jedoch auch die Freizeit nicht zu kurz. Mit Temperaturen von bis zu minus 22 Grad Celsius erlebten die Schüler aus dem klimatisch eher milden Saaletal den echten skandinavischen Winter hautnah – eine extreme, aber prägende Erfahrung, die für reichlich Spaß im Schnee sorgte.
Hintergrund: Warum Erasmus für Auszubildende wichtig ist
Wenn man in Jena von Auslandspraktika und Förderprogrammen spricht, denken viele Bürger sofort an die Friedrich-Schiller-Universität oder die Ernst-Abbe-Hochschule. Doch auch für Auszubildende im dualen und schulischen System werden Auslandserfahrungen immer relevanter. Das SBSZ Jena-Göschwitz, eingebettet in eines der wichtigsten Industrie- und Gewerbegebiete der Stadt, leistet hier wichtige Pionierarbeit.
Auslandsaufenthalte während der Lehre machen die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt deutlich attraktiver. Sie beweisen Flexibilität, Eigeninitiative und die Fähigkeit, sich in fremden Kulturen und Sprachräumen zurechtzufinden. Die skandinavische Arbeitskultur, die oft durch flache Hierarchien und eine starke Teamorientierung geprägt ist, bietet den Auszubildenden wertvolle neue Perspektiven für ihren eigenen beruflichen Werdegang. Gerade für den Wirtschaftsstandort Jena, der von internationalen High-Tech-Unternehmen und einer starken Exportorientierung lebt, sind solche weltoffenen Fachkräfte von unschätzbarem Wert.
Fazit: Mit neuen Impulsen zurück im Saaletal
Mit der Rückkehr nach Thüringen beginnt für die Auszubildenden nun wieder der reguläre Schul- und Betriebsalltag. Die Eindrücke und neu erlernten Arbeitsmethoden aus Schweden bringen sie jedoch direkt in ihre hiesigen Ausbildungsbetriebe ein. Das SBSZ Jena-Göschwitz plant auf Basis der positiven Resonanz bereits die nächsten Durchgänge, um auch zukünftigen Jahrgängen diese besondere Form der grenzüberschreitenden Bildung zu ermöglichen.
Wir wünschen den Jenaer Schülerinnen und Schülern ein gutes Wiederankommen in der Heimat und weiterhin viel Erfolg auf ihrem beruflichen Lebensweg.
Quelle:
Lernen im hohen Norden – Drei intensive Erasmus-Wochen in Lappland
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