EAH Jena bleibt Spitzenreiter beim Studium ohne Abitur in Thüringen

Jena, 25. März 2026. Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena verzeichnet thüringenweit den höchsten Anteil an Studierenden ohne klassisches Abitur. Laut einer aktuellen bundesweiten Erhebung belegt die Hochschule damit erneut ihre Vorreiterrolle bei der Durchlässigkeit des Bildungssystems.

  • Thema: Führende Position der EAH Jena beim Studium ohne Abitur in Thüringen (5,73 Prozent Anteil).
  • Grundlage: Studie „CHECK – Studieren ohne Abitur 2026“ des CHE Centrums für Hochschulentwicklung (basierend auf Daten von 2024).
  • Kontakt Studienberatung: 03641 205122
  • Pressekontakt: christina.nolte@eah-jena.de
  • Weitere Informationen: www.eah-jena.de

Praxisnähe zieht berufliche Quereinsteiger an

Mit einem Anteil von 5,73 Prozent an Studierenden, die über den beruflichen Bildungsweg an die Hochschule gekommen sind, sichert sich die EAH Jena erneut den Spitzenplatz im Freistaat Thüringen. Die Daten entstammen dem aktuellen „CHECK – Studieren ohne Abitur 2026“ des CHE Centrums für Hochschulentwicklung, welcher sich auf die jüngsten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2024 stützt.

Besonders Fachhochschulen beziehungsweise Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind bei dieser Zielgruppe gefragt. Bundesweit sind derzeit 71,2 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ohne Fachabitur oder Abitur an solchen praxisorientierten Einrichtungen immatrikuliert. Die EAH profitiert hierbei von ihrer konsequenten Ausrichtung auf angewandte Wissenschaften und dem Engagement in der beruflichen Weiterbildung.

Vielfalt als hochschulisches Selbstverständnis

Prof. Dr. Mario Brandtner, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung an der EAH, betont die Bedeutung dieses Weges: „Dass wir wieder den höchsten Anteil erreichen, zeigt, dass wir den Weg für beruflich Qualifizierte und Quereinsteiger konsequent offenhalten. Für uns ist das kein Sonderweg, sondern Ausdruck unseres Selbstverständnisses von Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe.“

Um den Einstieg in das akademische Leben zu erleichtern, bietet die Zentrale Studienberatung der EAH Jena eine individuelle Begleitung an. Diese reicht von der ersten Studienorientierung über die Wahl des passenden Fachs bis hin zur Ausarbeitung eines maßgeschneiderten Studienverlaufs.

Hintergrund: Studieren ohne Abitur in Deutschland

Seit einem bundesweiten Beschluss der Kultusministerkonferenz im Jahr 2009 haben beruflich Qualifizierte einen deutlich erleichterten Zugang zu den Hochschulen. Meister, Techniker und Fachwirte erhalten in der Regel eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Wer eine Berufsausbildung absolviert hat und mehrjährige Berufserfahrung vorweist, kann fachgebunden studieren. Seit der Einführung haben deutschlandweit rund 105.000 Menschen diesen alternativen Bildungsweg gewählt und erfolgreich einen akademischen Abschluss erlangt. Die EAH Jena, Thüringens größte und älteste Hochschule für angewandte Wissenschaften (gegründet 1991), spielt dabei regional eine zentrale Rolle bei der akademischen Weiterqualifizierung von Fachkräften und hilft, den Fachkräftemangel in der Region abzufedern.


Quelle:

Ernst-Abbe-Hochschule Jena bleibt führend beim Studium ohne Abitur in Thüringen


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