- Veranstaltung: Traditioneller Konstruktionswettbewerb
- Ort: Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena
- Teilnehmer: Erstsemester des Studiengangs Feinwerktechnik
- Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026
- Ziel: Verbindung von Fachwissen, Kreativität und Projektmanagement
Jena (30.01.2026) – Wenn der Hörsaal zur Arena für technische Innovationen wird, steht an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein ganz besonderer Termin im Kalender. Beim traditionellen Konstruktionswettbewerb stellten sich am gestrigen Donnerstag die Erstsemester des Studiengangs Feinwerktechnik der Herausforderung, theoretisches Wissen in funktionierende Praxis umzusetzen.
Spannung im Hörsaal: Theorie trifft auf Praxis
Für viele Studierende ist das erste Semester oft geprägt von theoretischen Grundlagen, Mathematik und Physik. Doch an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird Wert darauf gelegt, dass das erlernte Wissen schnell Anwendung findet. Fünf Teams traten in diesem Jahr gegeneinander an, um ihre Lösungen für eine komplexe technische Aufgabenstellung zu präsentieren. Dabei ging es nicht nur darum, eine funktionierende Apparatur zu bauen, sondern auch Aspekte des Projektmanagements und der kreativen Problemlösung unter Zeitdruck zu meistern.
Die Atmosphäre im gut besuchten Hörsaal war von Spannung geprägt, als die studentischen Konstruktionen dem ultimativen Praxistest unterzogen wurden. Es ist der Moment der Wahrheit für jeden Ingenieur: Funktioniert das am Reißbrett oder CAD-Programm entworfene Konzept auch unter realen Bedingungen? Die diesjährige Auflage des Wettbewerbs zeigte einmal mehr das hohe Niveau der Ausbildung. Ein Gerät stach dabei besonders hervor und sicherte sich im direkten Vergleich klar den ersten Platz, was vom Publikum mit großem Applaus honoriert wurde.
Feinwerktechnik: Eine Jenaer Kernkompetenz
Der Wettbewerb ist mehr als nur eine spielerische Abwechslung im Studienalltag; er ist Teil der DNA des Technikstandortes Jena. Die Feinwerktechnik, die sich mit der Entwicklung und Fertigung präziser technischer Systeme beschäftigt, hat in der Saalestadt eine lange Tradition, die bis auf Carl Zeiss und Ernst Abbe zurückgeht. Die Fähigkeit, auf mikroskopischer Ebene präzise zu arbeiten und komplexe mechanische Abläufe zu steuern, ist für die lokale Industrie – von der Optik bis zur Medizintechnik – essenziell.
Veranstaltungen wie dieser Wettbewerb dienen dazu, den angehenden Ingenieuren frühzeitig ein Gespür für Materialien, Toleranzen und die Tücken der Umsetzung zu vermitteln. Es zeigt sich oft, dass die kreativste Lösung auf dem Papier nicht immer die robusteste in der Realität ist. Diese Lektionen spielerisch und im Teamwettbewerb zu lernen, ist ein Markenzeichen der praxisnahen Lehre an der EAH.
Fazit: Motivationsschub für das Studium
Für die teilnehmenden Erstsemester markiert der Konstruktionswettbewerb oft den ersten großen Meilenstein ihrer akademischen Laufbahn. Der Erfolg, ein eigenes Projekt von der Idee bis zum funktionierenden Prototypen begleitet zu haben, sorgt für einen erheblichen Motivationsschub für die kommenden Semester. Gleichzeitig lernen die Studierenden, wie wichtig Teamarbeit und Kommunikation in technischen Berufen sind – Fähigkeiten, die in der modernen Arbeitswelt ebenso gefragt sind wie reines Fachwissen.
Wir gratulieren dem Siegerteam und allen Teilnehmenden zu ihren Leistungen und sind gespannt, welche Innovationen diese Generation von Ingenieuren in Zukunft für Jena entwickeln wird.
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