Bundesliga-Clubs jagen FCC-Talent: Maxim Hessel im Fokus

  • Spieler: Maxim Hessel (Innenverteidiger)
  • Verein: FC Carl Zeiss Jena
  • Vertragslaufzeit: Bis Juni 2027
  • Interessenten: VfB Stuttgart, Dynamo Dresden u.a.
  • Marktwert: ca. 125.000 Euro (Transfermarkt.de)

Jena (13.02.2026) – Es ist der klassische Lauf der Dinge im Fußballgeschäft, doch für die Fans im Ernst-Abbe-Sportfeld sind es Nachrichten mit bittersüßem Beigeschmack. Der FC Carl Zeiss Jena, aktuell in der Regionalliga Nordost beheimatet, könnte eines seiner vielversprechendsten Eigengewächse verlieren. Maxim Hessel, der in dieser Saison den Durchbruch zum unumstrittenen Leistungsträger geschafft hat, steht im Fokus höherklassiger Vereine.

Vom Jäger zum Gejagten

Normalerweise ist es Hessels Aufgabe, gegnerische Stürmer zu jagen, Räume zuzustellen und Zweikämpfe zu gewinnen. Diese Qualitäten haben ihm nicht nur den Stammplatz in der Jenaer Defensive, sondern auch den Spitznamen „Büffel“ eingebracht. Nun jedoch haben sich die Vorzeichen geändert: Der 23-Jährige ist selbst zum Gejagten geworden – allerdings auf dem Transfermarkt.

Nach aktuellen Informationen haben mehrere Scouts den Verteidiger intensiv beobachtet. Konkret genannt werden der Bundesligist VfB Stuttgart sowie der Traditionsverein Dynamo Dresden aus der 2. Bundesliga. Dies bestätigt eine Entwicklung, die sich über die letzten Monate angedeutet hat: Hessel ist dem Niveau der Regionalliga sichtlich entwachsen.

Trainer Uluc bestätigt breites Interesse

Dass es sich hierbei nicht nur um vage Gerüchte handelt, bestätigte FCC-Trainer Volkan Uluc. Er spricht von „sechs bis acht Vereinen“, die die Entwicklung seines Schützlings genau verfolgen. Regelmäßig säßen Vertreter von Proficlubs auf der Tribüne in Jena, explizit um den gebürtigen Sonneberger zu beobachten.

Uluc zeigt sich trotz des drohenden Abgangs stolz auf die geleistete Ausbildungsarbeit: „Maxim hat eine tolle Entwicklung hingelegt. Jetzt muss er eine stabile Rückrunde hinlegen und dann schauen wir mal, wo seine Reise hingeht.“ Diese Aussage lässt tief blicken: Ein Verbleib über den Sommer 2026 hinaus scheint unwahrscheinlich, sofern die sportliche und finanzielle Perspektive stimmt.

Vertragssituation verspricht Ablösesumme

Für den FC Carl Zeiss Jena ist die Situation strategisch günstig. Da Maxim Hessel, der bereits seit 2019 im Verein ausgebildet wurde, noch ein gültiges Arbeitspapier bis Juni 2027 besitzt, können die Thüringer eine Ablösesumme verlangen. Ein ablösefreier Wechsel ist ausgeschlossen.

Der aktuelle Marktwert wird auf rund 125.000 Euro taxiert, doch bei einem Wettbieten zwischen finanzstarken Clubs könnte die tatsächliche Summe durchaus variieren. Für einen Regionalligisten sind solche Einnahmen essenziell, um den eigenen Etat zu decken und weiter in die Nachwuchsarbeit zu investieren. Hessel verkörpert dabei das ideale Profil eines modernen Innenverteidigers: Er gilt als robust im direkten Duell, verfügt über ein starkes Stellungsspiel und – was im modernen Profifußball unverzichtbar ist – er beherrscht einen sauberen Spielaufbau.

Fazit: Sprungbrett Jena funktioniert

Zuletzt musste Hessel verletzungsbedingt kürzertreten, steht nun aber vor der Rückkehr auf den Rasen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein: Kann er seine Form bestätigen, dürfte der Schritt in den Profifußball im Sommer die logische Konsequenz sein. Für den FC Carl Zeiss Jena wäre es einerseits ein sportlicher Verlust, andererseits aber auch ein Gütesiegel für die eigene Akademie. Es beweist erneut, dass der Weg über das Ernst-Abbe-Sportfeld direkt in die Bundesligen führen kann.

Wir bleiben an der Personalie dran und berichten, sobald es konkrete Verhandlungen gibt.


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