Vom FCC auf die internationale Bühne? Malik Talabidi im Fokus der Nationalmannschaft

Kurz & Kompakt:

  • Spieler: Malik Talabidi (24), Innenverteidiger beim FC Carl Zeiss Jena.
  • Status: Stammspieler und Leistungsträger in der Defensive.
  • News: Der gebürtige Pößnecker steht im Fokus der Nationalmannschaft von Togo.
  • Herkunft: Talabidi spielte in der Jugend für Deutschland, ist aber offen für einen Verbandswechsel.

Jena (07.02.2026) – Er kam, sah und stabilisierte die Abwehr: Der Transfer von Malik Talabidi zum FC Carl Zeiss Jena hat sich als absoluter Glücksgriff für den Thüringer Traditionsverein erwiesen. Der 24-Jährige, der im vergangenen Sommer von der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 ins Paradies wechselte, ist aus der Startelf von Trainer Henning Bürger kaum noch wegzudenken. Doch während sich der FCC voll auf die Rückrunde in der Regionalliga Nordost konzentriert, könnte für den Abwehrchef bald eine noch größere Bühne warten: der internationale Fußball.

Vom Neuzugang zum unverzichtbaren Anker

Die Verpflichtung Talabidis war ein echter Coup für die Verantwortlichen in Jena. Nach einer schwierigen Phase in seiner Karriere – unter anderem einem Jahr ohne Verein nach seiner Zeit beim Schweizer Club FC Wil – hat sich der Innenverteidiger eindrucksvoll zurückgemeldet. Seine Ausbildung genoss er auf höchstem Niveau in der Jugend von RB Leipzig, was man seinem Spielstil anmerkt: ruhig am Ball, stark im Zweikampf und mit guter Übersicht.

Beim FCC hat er praktisch keine Anlaufzeit benötigt. Talabidi stand in den letzten Partien regelmäßig in der Startformation und trug maßgeblich zur Stabilität der Defensive bei. Auch offensiv setzte er bereits Akzente, unter anderem mit seinem Premierentreffer gegen den FC Eilenburg. Für die Fans im Ernst-Abbe-Sportfeld ist er längst einer der Hoffnungsträger für eine erfolgreiche Restsaison.

Der Traum von der Nationalmannschaft

Die starken Leistungen in der vierten Liga bleiben auch international nicht verborgen. Malik Talabidi, der im nahen Pößneck geboren wurde, besitzt Wurzeln in Westafrika. Seine Eltern stammen aus Togo. Zwar durchlief der Verteidiger diverse U-Nationalmannschaften des DFB (Deutscher Fußball-Bund), doch ein Wechsel zum togoischen Verband ist laut FIFA-Statuten möglich und scheint nun ein konkretes Thema zu werden.

„Ab und zu gab es schon mal eine Anfrage der Nationalmannschaft von Togo“, bestätigte der 24-Jährige kürzlich gegenüber der Presse. Eine endgültige Entscheidung scheint noch nicht gefallen, doch die Tür steht weit offen: „Offen bin ich für alles“, so Talabidi weiter. Die emotionale Bindung zum Heimatland seiner Eltern ist jedenfalls vorhanden. Ein Armband in den Landesfarben Togos, ein Geschenk seiner Mutter von einer Westafrika-Reise, trägt er als ständigen Begleiter bei sich.

Was würde eine Nominierung für Jena bedeuten?

Sollte Talabidi tatsächlich für die „Sperber“ (Les Éperviers), wie die Nationalmannschaft Togos genannt wird, auflaufen, wäre das für den FC Carl Zeiss Jena eine Auszeichnung, aber auch eine logistische Herausforderung. Abstellungsperioden für Länderspiele könnten bedeuten, dass der FCC in wichtigen Phasen der Regionalliga auf seinen Abwehrchef verzichten müsste.

Vorerst überwiegt jedoch der Stolz: Einen potenziellen A-Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben, unterstreicht die Qualität des aktuellen Kaders und die gute Arbeit der sportlichen Leitung bei der Kaderplanung im letzten Transferfenster. Ob Talabidi bald das Trikot von Togo tragen wird, bleibt abzuwarten – in Jena trägt er vorerst weiter die Verantwortung in der Innenverteidigung.


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