- Spieler: Malik Talabidi (24), Innenverteidiger
- Verein: FC Carl Zeiss Jena
- Hintergrund: Gebürtiger Pößnecker mit Wurzeln in Togo
- Status: Anfragen der Nationalmannschaft Togos liegen vor
Jena (03.02.2026) – Er kam, sah und stabilisierte die Abwehr: Malik Talabidi hat sich beim FC Carl Zeiss Jena innerhalb kürzester Zeit zum Leistungsträger entwickelt. Doch die starken Auftritte des gebürtigen Thüringers bleiben auch international nicht unbeobachtet. Steht der FCC-Verteidiger vor dem Sprung in eine Nationalmannschaft?
Ein echter Transfer-Coup für Jena
Als der FC Carl Zeiss Jena Malik Talabidi vom FC Schalke II verpflichtete, hofften die Verantwortlichen auf Stabilität in der Defensive. Diese Erwartungen wurden bisher mehr als erfüllt. Der 24-Jährige stand bislang in jedem Spiel auf dem Platz und ist aus der Innenverteidigung der Jenaer kaum noch wegzudenken.
Seine fußballerische Ausbildung genoss Talabidi auf höchstem Niveau. Nach Stationen in der Jugend von RB Leipzig und ersten Profi-Erfahrungen beim Schweizer Zweitligisten FC Wil, musste er jedoch auch die Schattenseiten des Profigeschäfts kennenlernen. Im Jahr 2022 blieb er eine Saison lang vereinslos – ein Rückschlag, von dem er sich jedoch eindrucksvoll zurückkämpfte. Über die Regionalliga West empfahl er sich für den FCC, wo er sich sportlich sofort integrierte und gegen den FC Eilenburg bereits seine Torgefahr unter Beweis stellen konnte.
Der Ruf aus Westafrika
Die konstant guten Leistungen im Paradies wecken Begehrlichkeiten über die Landesgrenzen hinaus. Talabidi ist zwar im thüringischen Pößneck geboren, seine Eltern stammen jedoch aus Togo. Diese familiäre Verbindung könnte ihm nun die Tür zum internationalen Fußball öffnen.
Wie der Abwehrspieler bestätigt, gab es bereits Kontakt zum Verband: „Ab und zu gab es schon mal eine Anfrage der Nationalmannschaft von Togo.“ Zwar lief Talabidi in den Junioren-Bereichen noch im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf, einer Zukunft im Trikot der „Sperber“ (Les Éperviers), wie das togoische Team genannt wird, steht er jedoch positiv gegenüber. „Offen bin ich für alles“, so der 24-Jährige zu seinen Ambitionen.
Ein Stück Heimat am Handgelenk
Die emotionale Bindung zum Heimatland seiner Eltern ist präsent, auch wenn Talabidi selbst bisher nur als kleiner Junge in Togo war. Ein besonderes Accessoire begleitet ihn jedoch täglich: Ein Armband in den Nationalfarben Togos. Es ist ein Geschenk seiner Mutter, die das Land in Westafrika zuletzt besuchte. „Das trage ich immer. So ist meine Mama immer bei mir“, erklärt der FCC-Verteidiger.
Fazit: Aufwertung für den Verein
Für den FC Carl Zeiss Jena wäre ein Nationalspieler in den eigenen Reihen zweifellos eine Auszeichnung und ein Beleg für die gute Arbeit im Scouting und der Spielerentwicklung. Sollte sich Talabidi für Togo entscheiden und nominiert werden, müsste der Regionalligist seinen Abwehrchef zwar für Länderspielpausen abstellen, profitiert aber im Gegenzug von der internationalen Erfahrung seines Schützlings.
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