Bomben-Alarm in Bad Klosterlausnitz: Bauarbeiter entdeckt Übungsmunition

Bad Klosterlausnitz (24.03.2026). Bei Bauarbeiten stieß ein 36-jähriger Mann auf einen bombenähnlichen Gegenstand, was zu einem Großeinsatz und der Evakuierung eines Nachbargebäudes führte. Der Kampfmittelräumdienst konnte jedoch nach kurzer Begutachtung Entwarnung geben.

  • Was: Fund eines bombenähnlichen Gegenstandes (später als Übungsmunition identifiziert)
  • Wo: Bad Klosterlausnitz, auf einer Baustelle
  • Wer: 36-jähriger Finder, Polizei, Kampfmittelräumdienst Thüringen
  • Folgen: Weiträumige Absperrung, vorsorgliche Evakuierung einer nahegelegenen Firma

Ausnahmezustand durch vermeintliche Fliegerbombe

Ein gewöhnlicher Arbeitstag verwandelte sich für einen Bauarbeiter im Saale-Holzland-Kreis plötzlich in einen Ausnahmezustand. Während routinemäßiger Erdarbeiten legte der 36-Jährige einen verdächtigen Gegenstand frei, der optisch stark an alte Munition oder eine Fliegerbombe erinnerte. Er reagierte umsichtig, stoppte die Arbeiten und alarmierte umgehend die Behörden.

Die eintreffende Polizei sowie der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst nahmen die mögliche Bedrohungslage sehr ernst. Um eine Gefährdung der Bevölkerung vollständig auszuschließen, wurde der Fundort unverzüglich weiträumig abgesperrt. Da sich in direkter Nachbarschaft ein Firmengebäude befand, musste dieses aus Sicherheitsgründen präventiv evakuiert werden. Die Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze vorübergehend verlassen.

Spezialisten geben zügig Entwarnung

Nach der direkten Begutachtung des metallischen Objekts durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes konnte die angespannte Lage rasch aufgelöst werden. Es handelte sich bei dem Fundstück nicht um einen scharfen Sprengkörper aus Kriegszeiten, sondern lediglich um ungefährliche Übungsmunition. Diese wurde von den Spezialisten fachgerecht geborgen und für die sichere Entsorgung abtransportiert. Die polizeilichen Absperrungen wurden kurz darauf aufgehoben und die evakuierten Angestellten durften in ihre Firma zurückkehren.

Ratgeber: Richtiges Verhalten bei Munitionsfunden

Auch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte werden in Thüringen, oft bei Bauarbeiten oder bei Spaziergängen im Wald, regelmäßig alte Kampfmittel entdeckt. Da von diesen Relikten weiterhin Lebensgefahr ausgehen kann, raten Polizei und Kampfmittelräumdienst dringend zu folgendem Verhalten:

  • Nicht berühren: Verändern Sie niemals die Lage des Gegenstandes. Schon kleinste Erschütterungen oder Lageveränderungen können noch intakte Zünder nach Jahrzehnten im Boden auslösen.
  • Abstand halten: Stellen Sie alle Arbeiten (z.B. mit dem Bagger) sofort ein und verlassen Sie zügig den direkten Gefahrenbereich.
  • Sichern und melden: Warnen Sie andere Personen in der Nähe, sperren Sie den Bereich, wenn möglich, provisorisch auf Distanz ab und wählen Sie umgehend den Notruf der Polizei unter 110.

Quelle:

Übungsmunition


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.