Großbaustelle in Jena-Ost: Bernhard-Schultze-Straße ab Mitte März voll gesperrt

Jena, 09.03.2026. Ab Mitte März müssen sich Anwohner und Verkehrsteilnehmer in Jena-Ost auf deutliche Einschränkungen einstellen. In der Bernhard-Schultze-Straße beginnen umfangreiche Tiefbauarbeiten, die eine Vollsperrung bis zum Jahresende unumgänglich machen.

  • Maßnahme: Erneuerung der Versorgungsleitungen und grundhafter Straßenbau
  • Ort: Bernhard-Schultze-Straße (Abschnitt zwischen Am Steinborn und Klopffleischstraße)
  • Baubeginn: Montag, 16. März 2026
  • Geplantes Ende: Voraussichtlich Dezember 2026
  • Verkehr: Vollsperrung, Umleitungen werden ausgeschildert
  • Bauträger: Zweckverband JenaWasser, Stadtwerke Jena Netze, Kommunalservice Jena (KSJ)

Zwei Bauphasen bis zum Jahresende

Das Infrastrukturprojekt ist in zwei große Abschnitte unterteilt, um die Belastung für das Quartier möglichst effizient zu bündeln. Ab Montag, dem 16. März, beginnen der Zweckverband JenaWasser und die Stadtwerke Jena Netze zunächst mit dem Austausch der unterirdischen Versorgungsleitungen. Dieser erdbautechnisch aufwendige Teil der Arbeiten wird voraussichtlich bis in den Oktober andauern.

Unmittelbar im Anschluss übernimmt der Kommunalservice Jena (KSJ) das Baufeld. Ziel ist es, die aufgerissene Straße nicht nur provisorisch zu schließen, sondern im Rahmen einer grundhaften Instandsetzung bis Ende 2026 vollständig zu erneuern.

Auswirkungen auf den Verkehr

Aufgrund der vergleichsweise engen Straßenverhältnisse im Wohngebiet und dem Einsatz von schwerem Baugerät kann das Projekt nur unter Vollsperrung des betroffenen Abschnitts realisiert werden. Eine Durchfahrt für den motorisierten Verkehr ist während der gesamten Bauzeit nicht möglich. Die entsprechenden Umleitungsstrecken für den Durchgangsverkehr und die Anlieger werden im Vorfeld großräumig ausgeschildert.

Hintergrund: Koordinierter Leitungsbau in Jena

Der Stadtteil Jena-Ost ist historisch gewachsen und verfügt in weiten Teilen über ein Leitungsnetz, das altersbedingt sukzessive modernisiert werden muss. Das Vorgehen in der Bernhard-Schultze-Straße ist ein klassisches Beispiel für den sogenannten koordinierten Tiefbau in Jena: Stadtwerke und KSJ bündeln ihre Maßnahmen. Dies verhindert, dass frisch asphaltierte Straßen wenige Jahre später für notwendige Rohrarbeiten erneut aufgerissen werden müssen. Die Erneuerung der Trinkwasser- und Energienetze ist essenziell, um Rohrbrüchen und Versorgungsausfällen in den Hanglagen von Jena-Ost präventiv entgegenzuwirken.


Quelle:

Modernisierung der Versorgungsinfrastruktur in Jena Ost


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