- Begegnung: Telekom Baskets Bonn – Science City Jena
- Ergebnis: 92:64 (48:36)
- Datum: Samstag, 07. Februar 2026
- Top-Scorer Jena: Joe Wieskamp (17 Punkte)
- Schlüsselstatistik: 22 Ballverluste bei Jena
Jena (08.02.2026) – Es war der erwartet schwere Gang zum Tabellendritten, der für Science City Jena am Samstagabend mit einer deutlichen Niederlage endete. In einer Partie, die über weite Strecken enger war, als es der Endstand von 64:92 vermuten lässt, zahlten die Thüringer am Ende Lehrgeld gegen die routinierten Telekom Baskets Bonn. Vor allem im letzten Viertel ging den Saalestädtern die Puste aus.
Einbruch nach starker Aufholjagd
Die Mannschaft von Cheftrainer Björn Harmsen startete zunächst solide in die Partie auf dem Hardtberg. Bis zur fünften Spielminute hielten die Jenaer das Geschehen beim Stand von 14:14 völlig offen und zeigten keinerlei Respekt vor dem Favoriten. Doch was folgte, war symptomatisch für das gesamte Spiel: Eine Phase der Unkonzentriertheit ließ die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels auf 37:20 davonziehen.
Wer nun dachte, das Spiel sei bereits gelaufen, sah sich getäuscht. Im zweiten Spielabschnitt bewies Science City Moral. Mit einem 6:0-Lauf bissen sich die Thüringer zurück in die Begegnung und verkürzten den Rückstand zeitweise auf zehn Punkte. Mit einem hoffnungsvollen 36:48 aus Jenaer Sicht ging es in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Jena zunächst hartnäckig. Der emotionale Höhepunkt aus Sicht der Gäste war ein Dunking von Alex Herrera in der 28. Minute, der den Spielstand auf ein knappes 53:59 verkürzte. Zu diesem Zeitpunkt lag eine Überraschung in der Luft. Doch die Bonner Antwort war gnadenlos: Mit einem 14:0-Lauf noch vor und zu Beginn des letzten Viertels zerstörten die Hausherren alle Hoffnungen der Gäste. Bonn spielte sich in einen Rausch, während bei Jena die Kräfte schwanden.
Die Statistik: 22 Ballverluste sind zu viel
Analysiert man die Gründe für die am Ende doch sehr deutliche Differenz von 28 Punkten, sticht eine Zahl besonders hervor: 22 Ballverluste (Turnovers). Gegen ein Spitzenteam wie die Telekom Baskets Bonn, das Fehler eiskalt bestraft, ist diese Quote fatal. Jeder dieser Ballverluste nahm Jena nicht nur die Chance auf eigene Punkte, sondern ermöglichte den Bonnern oft einfache Zähler im Schnellangriff.
Während Bonn in der Breite überzeugte und gleich fünf Spieler zweistellig punkten konnten, lastete die Offensive bei Science City auf wenigen Schultern. Lichtblick des Abends war Joe Wieskamp, der mit 17 Punkten zum Top-Scorer seiner Mannschaft avancierte. Er hielt die Offensive lange Zeit am Leben, konnte aber gegen die physische Verteidigung der Rheinländer auf Dauer nicht allein bestehen.
Fazit und Ausblick
Für Trainer Björn Harmsen war schon vor dem Tip-off klar, dass Bonn eine der schwersten Aufgaben der Saison darstellen würde. Die Art und Weise, wie Jena über fast drei Viertel mithielt, zeigt das Potenzial der Mannschaft. Gleichzeitig legte das letzte Viertel schonungslos offen, woran es noch fehlt: Konstanz über 40 Minuten und Ballsicherheit unter hohem Druck.
In der Tabelle bleibt Bonn damit fest auf dem dritten Platz verankert, während Jena diese Niederlage schnell abhaken muss. Die positiven Phasen, insbesondere die Aufholjagd vor der Halbzeit und im dritten Viertel, sollten als Basis für die kommende Trainingswoche dienen. Nun gilt es, die Fehlerquote zu minimieren, um in den kommenden Partien wieder Punkte einzufahren.
Wir wünschen Science City eine gute Rückreise und eine verletzungsfreie Vorbereitung auf das nächste Spiel.
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