Eisenberg/Saale-Holzland-Kreis, 27.02.2026 – Der Arbeitsmarkt im Saale-Holzland-Kreis verzeichnete im Februar eine leichte Entspannung. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Januar marginal, während die Nachfrage nach Arbeitskräften in mehreren Schlüsselbranchen hoch bleibt.
- Aktuelle Arbeitslose: 2.273 Personen (-17 zum Vormonat, +16 zum Vorjahr)
- Arbeitslosenquote: 5,2 Prozent
- Offene Stellen: 746 registrierte Vakanzen
- Bedarfsgemeinschaften: 1.666 (-182 zum Vorjahr)
Bewegung auf dem Arbeitsmarkt
Die aktuelle Statistik der Agentur für Arbeit weist für den Februar exakt 2.273 arbeitslos gemeldete Frauen und Männer im Landkreis aus. Die Arbeitslosenquote beläuft sich damit auf 5,2 Prozent und liegt leicht unter dem Niveau des Vormonats. Die Betreuung der Betroffenen teilt sich dabei fast hälftig auf: 1.097 Personen sind direkt bei der Agentur für Arbeit gemeldet, während das kommunale Jobcenter 1.176 Menschen (rund 52 Prozent) in der Grundsicherung betreut.
Hinter den Gesamtzahlen verbirgt sich eine kontinuierliche Dynamik auf dem Beschäftigungsmarkt: So meldeten sich im Laufe des Februars 352 Menschen neu arbeitslos. Gleichzeitig konnten 360 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Erfreulich ist dabei, dass 120 von ihnen direkt eine neue Erwerbstätigkeit aufnehmen konnten.
Gute Chancen in Industrie und Handwerk
Für Jobsuchende bietet die Region weiterhin vielfältige Perspektiven. Im Februar meldeten die Unternehmen des Saale-Holzland-Kreises 205 neue freie Stellen. Der größte Bedarf besteht derzeit in den Bereichen Dienstleistungen, der verarbeitenden Industrie, dem Handel, dem Bauhaupt- und Nebengewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Insgesamt sind aktuell 746 offene Stellen offiziell registriert.
Positiv entwickelt sich auch die Zahl der sogenannten Bedarfsgemeinschaften – also Haushalte, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Diese ist im Jahresvergleich deutlich gesunken. Mit 1.666 registrierten Gemeinschaften gibt es hier einen Rückgang von 182 Haushalten im Vergleich zum Februar des Vorjahres.
Hintergrund: Der Wirtschaftsraum Jena / Saale-Holzland
Der Saale-Holzland-Kreis umschließt die kreisfreie Stadt Jena vollständig. Beide Regionen sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten. Tausende Pendler wechseln täglich über die Kreisgrenzen hinweg ihren Arbeitsort. Während Jena als Zentrum für Hochtechnologie, Forschung und Wissenschaft fungiert, ist der Saale-Holzland-Kreis stark durch einen robusten Mittelstand geprägt. Traditionelles Handwerk, Baugewerbe, Logistik sowie eine starke mittelständische Industrie bilden das Rückgrat der Wirtschaft im Landkreis. Eine Arbeitslosenquote um die 5-Prozent-Marke gilt unter Ökonomen als Indikator für einen weitgehend leergefegten Fachkräftemarkt nahe der Vollbeschäftigung, was die strukturelle Stabilität Ostthüringens unterstreicht.
Quelle:
Arbeitslosigkeit im Saale-Holzland-Kreis leicht gesunken
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