Anlagebetrug im Saale-Holzland-Kreis: 57-Jähriger verliert über 100.000 Euro

Jena / Saale-Holzland-Kreis, 04.03.2026. Ein 57-jähriger Mann aus dem Saale-Holzland-Kreis ist Opfer eines massiven Anlagebetrugs geworden. Beim Versuch, Geld im Internet zu investieren, verlor er mehr als 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei in Jena hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Delikt: Online-Anlagebetrug (Cybertrading-Betrug)
  • Tatort: Saale-Holzland-Kreis (Zuständigkeit: Polizei Jena)
  • Schadenssumme: Über 100.000 Euro
  • Tatzeitraum: Ab Januar 2026 (über mindestens zwei Monate)

Falscher Finanzexperte erbeutet Vermögen

Der Vorfall nahm seinen Anfang im Januar dieses Jahres, als der 57-Jährige nach Möglichkeiten suchte, sein Geld online gewinnbringend anzulegen. Dabei geriet er an einen vermeintlichen Finanzexperten. Dieser baute offenbar geschickt Vertrauen auf und überzeugte den Mann, immer wieder Geldbeträge auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Der Betrug fiel erst auf, nachdem sich die Transaktionen über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten auf eine Summe von mehr als 100.000 Euro summiert hatten.

Hintergrund & Prävention: So schützen Sie sich vor Anlagebetrug

Fälle von sogenanntem Cybertrading oder Online-Anlagebetrug häufen sich bundesweit. Auch die Region Jena und der Saale-Holzland-Kreis bleiben davon nicht verschont. Täter operieren meist hochprofessionell, oft aus dem Ausland, und locken mit überdurchschnittlichen Renditeversprechen sowie professionell gestalteten Internetseiten. Die Polizei rät dringend zur Vorsicht und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Seriosität prüfen: Suchen Sie gezielt im Internet nach dem Anbieter. Nutzen Sie Suchmaschinen, um den Namen in Kombination mit Begriffen wie „Erfahrungen“ oder „Betrug“ zu überprüfen. Auch Verbraucherzentralen oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichen regelmäßig Warnlisten.
  • Keine sensiblen Daten teilen: Übermitteln Sie niemals Ausweiskopien, Passwörter oder sensible Bankdaten an Unbekannte im Netz.
  • Fremdzugriff verhindern: Installieren Sie auf Anweisung von angeblichen Beratern niemals Fernzugriffsprogramme (wie AnyDesk oder TeamViewer) auf Ihrem Computer oder Smartphone. Die Täter können so unbemerkt auf Ihr Online-Banking zugreifen.
  • Vorsicht bei Auslandsüberweisungen: Überweisen Sie für vermeintlich sichere deutsche oder europäische Geldanlagen niemals Beträge auf Konten im Ausland.

Quelle:

Thüringen: Mann will Geld investieren – 100.000 Euro weg


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.