Jena / Ostthüringen, 05.03.2026 – Die Polizei Ostthüringen warnt nach einem massiven Betrugsfall aktuell vor kriminellen Finanzgeschäften im Internet. Bei einem neu gemeldeten Fall von Anlagebetrug beläuft sich der finanzielle Schaden auf über 100.000 Euro.
- Delikt: Schwerer Anlagebetrug (Cyber-Trading)
- Schadenssumme: Über 100.000 Euro
- Ermittelnde Behörde: Polizei Ostthüringen
- Datum der Meldung: 04.03.2026
Ermittlungen zu den Tätern laufen
Ein Bericht der Polizei Ostthüringen vom Mittwoch zeigt erneut die drastischen finanziellen Folgen von Anlagebetrug auf. Unbekannte Täter haben es geschafft, durch falsche Versprechungen und professionelle Täuschung eine Summe von mehr als 100.000 Euro zu erbeuten. Zu den genauen Umständen der Tat, dem Wohnort des Opfers oder der spezifisch genutzten Online-Plattform machte die Behörde zunächst keine detaillierten Angaben. Dies ist bei laufenden Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität üblich, um Fahndungserfolge nicht zu gefährden.
Ratgeber: So schützen Sie sich vor Anlagebetrug
Fälle von sogenanntem Cyber-Trading-Fraud häufen sich bundesweit. Die Täter agieren hochprofessionell und locken oft über Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken oder durch gefälschte Zeitungsartikel mit Prominenten. Nach einer kleinen Startinvestition, die auf manipulierten Plattformen scheinbar schnell hohe Gewinne abwirft, werden die Opfer zu immer höheren Einzahlungen gedrängt. Oft fließen die Gelder in angebliche Kryptowährungen oder auf schwer nachverfolgbare ausländische Konten.
Die Polizei und Verbraucherschützer raten dringend:
- Seien Sie äußerst misstrauisch bei Angeboten, die hohe Renditen komplett ohne Risiko versprechen. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist in der Regel ein Betrug.
- Überprüfen Sie Broker und Handelsplattformen vorab gründlich. Nutzen Sie dafür die offizielle Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
- Gewähren Sie niemals Fremden per Fernwartungssoftware (z. B. AnyDesk oder TeamViewer) Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone.
- Überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten im Ausland und lassen Sie sich von angeblichen Brokern niemals unter Zeitdruck setzen.
Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizei und informieren Sie sofort Ihre Hausbank, um getätigte Überweisungen eventuell noch stoppen zu können.
Quelle:
Über 100.000 Euro bei Anlagebetrug verloren
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.