- 📅 Datum: 20. bis 22. Februar 2026
- 📍 Ort: Kulturkirche Jena-Löbstedt
- 🎤 Highlights: Richard Löwenherz (Sibirien), Rico Reißmann (Weltumrundung)
- 🌍 Programm: 10 Vorträge, Kurzvorträge am Samstag
Jena (09.02.2026) – Wenn der Februarwind durch das Saaletal pfeift, wächst bei vielen die Sehnsucht nach der Ferne. Genau dieses Gefühl greifen die Abenteuertage Jena auf, die in diesem Jahr bereits in ihre dritte Runde gehen. Das Festival, das sich innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe im Jenaer Veranstaltungskalender entwickelt hat, verspricht für die Ausgabe 2026 das bisher vielfältigste Programm seiner Geschichte.
Ein Wochenende voller Fernweh
Vom 20. bis 22. Februar 2026 öffnet die Kulturkirche in Löbstedt ihre Pforten für Globetrotter, Outdoor-Enthusiasten und alle, die sich gerne in fremde Welten entführen lassen. Insgesamt zehn Vorträge stehen auf dem Programm, die die Besucher visuell und erzählerisch rund um den Globus führen. Das Konzept der Veranstaltung setzt dabei auf eine Mischung aus professioneller Reisefotografie, authentischen Erlebnissen und der persönlichen Begegnung mit den Protagonisten, die oft Jahre ihres Lebens der Erkundung des Unbekannten gewidmet haben.
Eiswüsten und Extreme: Der Auftakt
Den spektakulären Auftakt macht am Eröffnungswochenende der in der Szene bestens bekannte Abenteurer Richard Löwenherz aus Berlin. Sein Vortrag dürfte selbst hartgesottene Outdoor-Fans frösteln lassen: Löwenherz berichtet von seiner Extremtour durch Sibirien – und das mitten im tiefsten Winter.
Mit dem Fahrrad erkundete er Regionen, die für die meisten Menschen schon im Sommer als unzugänglich gelten. Seine Route führte ihn über zugefrorene Eispisten und durch schneebedeckte Einöden, in denen er bei klirrenden Minusgraden im Zelt übernachtete. Sein Bericht ist nicht nur eine Dokumentation sportlicher Höchstleistung, sondern auch ein Zeugnis über die Schönheit und Unbarmherzigkeit der russischen Arktis.
Lokalmatador zurück nach 33.000 Kilometern
Ein besonderes emotionales Highlight erwartet das Publikum am Samstag. Unter den fünf Abenteurern, die mit Kurzvorträgen auf der Bühne stehen, befindet sich Rico Reißmann. Seine Geschichte ist eng mit Jena verbunden: Im Jahr 2015 startete er direkt vom Eichplatz im Herzen der Stadt zu einer Reise, die sein Leben verändern sollte.
Was als Aufbruch begann, wurde zu einer Odyssee: Ganze zehn Jahre war Reißmann unterwegs. Nun ist er zurückgekehrt, mit 33.000 Kilometern in den Beinen und einem Rucksack voller Geschichten aus aller Welt. Sein Bericht über die Weltumrundung dürfte nicht nur durch die beeindruckenden Distanzen bestechen, sondern vor allem durch den Aspekt der Zeit – wie verändert sich der Blick auf die Heimat, wenn man ein ganzes Jahrzehnt als Nomade lebt? Für das Jenaer Publikum ist dies eine einmalige Gelegenheit, den „verlorenen Sohn“ der Stadt wieder willkommen zu heißen.
Kulturkirche als Begegnungsort
Die Wahl der Kulturkirche Löbstedt als Veranstaltungsort unterstreicht den fast familiären, aber dennoch weltoffenen Charakter des Festivals. Die Abenteuertage bieten neben den reinen Vorträgen auch Raum für Austausch und Inspiration. In einer Zeit, in der das Reisen oft schnelllebig ist, setzen die Referenten hier einen bewussten Kontrapunkt: Es geht um das langsame Reisen, das Eintauchen in fremde Kulturen und das Überwinden der eigenen Komfortzone.
Ob man nun selbst die nächste Expedition plant oder das Abenteuer lieber sicher vom Kinosessel aus genießt – das Wochenende vom 20. Februar bietet in Jena die perfekte „Wegzehrung“ für die Seele, bevor der Frühling endgültig Einzug hält.
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