Verkehrsbehinderung auf der A4: Defekter Sattelzug blockiert Jagdbergtunnel bei Jena

Schnell-Check: Das Wichtigste zur Verkehrslage

  • Ort: A4, Jagdbergtunnel bei Jena (Fahrtrichtung Frankfurt a.M.)
  • Ereignis: Defekter Sattelzug
  • Einschränkung: Rechter und mittlerer Fahrstreifen gesperrt
  • Prognose: Bergung dauert voraussichtlich eine Stunde, Rückstaugefahr

Jena (11.02.2026) – Autofahrer auf der Autobahn 4 rund um Jena müssen am heutigen Mittwochnachmittag Geduld mitbringen. Ein technischer Defekt an einem Schwerlasttransporter sorgt im Nadelöhr Jagdbergtunnel für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Westen.

Zwangspause auf der A4: Zwei Spuren dicht

Wie die Autobahnpolizeiinspektion mitteilt, kam es am heutigen Mittwoch zu einem Zwischenfall im Jagdbergtunnel, der wichtigsten Verkehrsader südlich von Jena. Ein Sattelzug ist auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main liegengeblieben. Das Fahrzeug steht verkehrsbehindernd auf dem rechten Fahrstreifen.

Um die Sicherheit für die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer sowie für die anrückenden Bergungskräfte zu gewährleisten, sah sich die Polizei gezwungen, nicht nur die betroffene rechte Spur, sondern auch den mittleren Fahrstreifen zu sperren. Der Verkehr wird derzeit einspurig an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Diese Maßnahme ist in Tunnelbauwerken Standard, um genügend Raum für Rangierarbeiten des Abschleppdienstes und den Schutz der Einsatzkräfte zu schaffen.

Nadelöhr Jagdbergtunnel: Sensibles Verkehrssystem

Der Jagdbergtunnel gilt als eines der modernsten, aber auch verkehrsreichsten Bauwerke auf der A4 in Thüringen. Gerade in den Nachmittagsstunden, wenn sich der Berufsverkehr mit dem überregionalen Transitverkehr mischt, führen Einschränkungen der Fahrbahnkapazität binnen Minuten zu Rückstaus. Da aktuell nur eine von drei Spuren zur Verfügung steht, ist mit stockendem Verkehr und Stauerscheinungen sowohl im Tunnel selbst als auch im Zulaufbereich aus Richtung Hermsdorfer Kreuz zu rechnen.

Pannen von Schwerlastverkehr in Tunnelröhren stellen die Autobahnmeistereien und Bergungsunternehmen stets vor logistische Herausforderungen. Anders als auf offener Strecke gibt es keinen Standstreifen, auf den das Fahrzeug sicher manövriert werden kann. Die engen räumlichen Verhältnisse im Tunnel erfordern daher weiträumige Absperrungen.

Ausblick und Verhaltenstipps

Nach aktuellen Schätzungen der Behörden werden die Bergungs- und Reparaturarbeiten voraussichtlich etwa eine Stunde andauern (Stand der Meldung: 14:54 Uhr). Sollte sich die technische Behebung des Schadens vor Ort als komplexer erweisen oder ein schweres Abschleppfahrzeug benötigt werden, könnte sich die Freigabe der Fahrbahnen jedoch verzögern.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich mit erhöhter Aufmerksamkeit zu passieren und das Reißverschlussverfahren erst unmittelbar vor der Absperrung anzuwenden, um den Verkehrsfluss so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Bilden Sie bei Staubildung sofort eine Rettungsgasse für Polizei- und Bergungsfahrzeuge.

Wir wünschen allen Betroffenen Geduld und eine sichere Weiterfahrt.


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