20 Jahre dotSource: Eine Jenaer Digital-Erfolgsgeschichte

Jena (08.01.2026) – Es ist eine der bemerkenswertesten Wirtschaftsgeschichten, die das Saaletal in den letzten zwei Jahrzehnten geschrieben hat. Was einst als klassisches Start-up begann, ist heute aus dem Stadtbild und dem Wirtschaftsleben Jenas nicht mehr wegzudenken: Die Digitalagentur dotSource feiert in dieser Woche ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für den Technologiestandort Jena von großer Bedeutung ist.

Vom Studenten-Projekt zum Global Player

Der Rückblick auf das Jahr 2006 wirkt aus heutiger Perspektive fast nostalgisch. In einer Zeit, als der Online-Handel für viele noch Neuland war, erkannten die Gründer das Potenzial des E-Commerce. Was klein begann, entwickelte sich rasant zu einer der führenden Digitalagenturen im deutschsprachigen Raum. Für Jena bedeutete dies vor allem eines: den Wandel von der klassischen „Lichtstadt“ der Optik und Photonik hin zu einem modernen Hub für die Digitalwirtschaft.

Die Entwicklung des Unternehmens steht dabei exemplarisch für den Strukturwandel der Region. Während traditionelle Industrien sich transformierten, schuf die Digitalbranche hunderte neue, zukunftssichere Arbeitsplätze. Am Mittwoch wurde das Jubiläum medial aufgegriffen, wobei der Fokus nicht nur auf den nackten Zahlen lag, sondern auf der Beständigkeit, mit der das Unternehmen trotz globaler Ausrichtung seine Wurzeln in Thüringen behalten hat.

Sichtbares Bekenntnis zum Standort Jena

Die Verbundenheit zur Stadt manifestiert sich längst nicht mehr nur in Mitarbeiterzahlen, sondern auch ganz konkret im Jenaer Stadtbild. Ein entscheidender Schritt in der jüngeren Firmengeschichte war die Entscheidung, den Hauptsitz nicht etwa nach Berlin oder München zu verlegen, sondern in Jena massiv zu investieren. Der Bau des neuen Unternehmens-Campus, der in den vergangenen Jahren eines der prägendsten Bauprojekte im Zentrum darstellte, unterstreicht diesen Anspruch.

Experten werten dies als wichtiges Signal für die Attraktivität der Saalestadt. Wenn Unternehmen dieser Größenordnung sich langfristig binden, zieht dies Fachkräfte an, belebt den Wohnungsmarkt und stärkt die Kaufkraft vor Ort. Die Agentur hat sich dabei auch als Ausbildungsbetrieb und Partner der Friedrich-Schiller-Universität sowie der Ernst-Abbe-Hochschule einen Namen gemacht, um den sogenannten „Brain Drain“ – die Abwanderung qualifizierter Absolventen – zu verhindern.

Ein Blick in die digitale Zukunft

Mit dem 20. Geburtstag tritt das Unternehmen nun in eine neue Phase der Reife ein. Die Herausforderungen der kommenden Jahre – von Künstlicher Intelligenz bis zur weiteren Automatisierung des Handels – werden auch in Jena gelöst werden. Für die Stadtverwaltung und die Wirtschaftsförderung ist das Jubiläum ein Anlass zur Freude, beweist es doch, dass Jena den Nährboden für internationale Karrieren bietet.

  • Gründung im Jahr 2006
  • Stetiges Wachstum zu einem der größten Arbeitgeber der Digitalbranche in Thüringen
  • Maßgebliche Prägung des Stadtzentrums durch Immobilien-Investitionen

Es bleibt abzuwarten, welche Innovationen die nächsten zehn Jahre hervorbringen werden. Fest steht jedoch: Die digitale DNA Jenas ist untrennbar mit der Geschichte verbunden, die vor 20 Jahren ihren Anfang nahm.


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