20 Jahre „fröhliches Trinken“: Jenas buntestes Denkmal am Johannisplatz feiert Jubiläum

Jena, 18. März 2026. Am Johannisplatz jährt sich die Aufstellung einer besonderen Plastik: Vor fast genau 20 Jahren wurde das Denkmal für das fröhliche Trinken eingeweiht. Die Skulptur an der Ecke Krautgasse ist eine künstlerische Hommage an die lebendige studentische Tradition der Lichtstadt und feiert in diesen Tagen ihr Jubiläum.

Ein teuflisch gutes Stück Stadtgeschichte

Jena ist nicht nur ein Zentrum für Hochtechnologie und Wissenschaft, sondern auch eine Stadt, die ihre kulturellen und studentischen Wurzeln selbstbewusst im Stadtbild verankert. Die Plastik auf der Freifläche am Johannisplatz ist ein Paradebeispiel dafür. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahrzehnten wurde das Denkmal feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Die Geschichte hinter der Skulptur gilt als ebenso bunt und vielschichtig wie das Studentenleben selbst, das die Universitätsstadt seit Jahrhunderten antreibt.

Das Kunstwerk fügt sich nahtlos in die städtische Umgebung ein und zieht seither die Blicke von Passanten, Einheimischen und Touristen auf sich. Es symbolisiert die gesellige Seite der akademischen Welt und fängt den Geist jener Generationen ein, die in Jena nicht nur studiert, sondern auch gelebt und in den Kneipen der Stadt gefeiert haben.

Zentraler Knotenpunkt in der Innenstadt

Der Standort für die Skulptur hätte damals kaum treffender gewählt werden können. Die Kreuzung am Johannisplatz und der Krautgasse bildet das Scharnier zwischen dem belebten Universitätscampus und den historischen Gassen der Innenstadt. Täglich passieren unzählige Fußgänger und Radfahrer diesen Bereich auf ihrem Weg zur Vorlesung, zum Einkaufen oder in die benachbarte Wagnergasse, die als Jenas bekannteste Kneipenmeile gilt.

Wer heute an der Plastik vorbeiläuft, blickt auf 20 Jahre städtische Kunstgeschichte zurück. Das Denkmal regt nicht nur zum Schmunzeln an, sondern lädt auch dazu ein, für einen kurzen Moment im oft hektischen Alltag der Innenstadt innezuhalten.

Hintergrund: Der Johannisplatz und das Studentenleben

Historischer Kontext: Der Johannisplatz gehört zu den traditionsreichsten Orten in Jena. Eingebettet zwischen dem Ernst-Abbe-Platz, dem Universitätshauptgebäude und dem Jentower, pulsiert hier das öffentliche Leben. Die Friedrich-Schiller-Universität wurde bereits im Jahr 1558 gegründet und prägt das Gesicht der Stadt wie keine andere Institution. Mit tausenden Studierenden in einer Großstadt von rund 110.000 Einwohnern ist der Anteil der Akademiker enorm hoch. Dies hat über die Jahrhunderte eine ganz eigene, reichhaltige Kultur hervorgebracht, zu der auch das gemeinschaftliche Beisammensein und das sogenannte „fröhliche Trinken“ gehören. Kunst im öffentlichen Raum, wie die Plastik an der Krautgasse, bewahrt diese Traditionen und macht sie zu einem greifbaren und humorvollen Teil der lokalen Identität.


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Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.